trinamiX Reflectivity Check

Der tri­na­miX Reflec­ti­vi­ty Check ist eine PAL One-Anwen­dung zur Mes­sung des NIR-Refle­xi­ons­grads von Kunst­stoff­ver­pa­ckungs­pro­ben. Er hilft Ver­pa­ckungs­teams bei der Beur­tei­lung, ob eine Kunst­stoff­pro­be wahr­schein­lich von den in Recy­cling­an­la­gen ein­ge­setz­ten opti­schen NIR-Sor­tier­sys­te­men erkannt wer­den kann. 

Was ist der tri­na­miX Reflec­ti­vi­ty Check?
Der tri­na­miX Reflec­ti­vi­ty Check ist eine PAL One-Anwen­dung, die einen Kunst­stoff-Refle­xi­ons­test durch Mes­sung des NIR-Refle­xi­ons­grads durch­führt. Er unter­stützt die früh­zei­ti­ge Prü­fung der Sor­tier­fä­hig­keit von Ver­pa­ckun­gen, indem Mate­ria­li­en iden­ti­fi­ziert wer­den, die für opti­sche Sor­tier­sys­te­me schwer zu erken­nen sein könnten. 

Dies ist eine Pro­dukt- und Anwen­dungs­sei­te. Infor­ma­tio­nen zum umfas­sen­de­ren Arbeits­ab­lauf, zur Metho­dik und zum Kon­text der Sor­tier­fä­hig­keit fin­den Sie unter Prüf­ab­lauf für die NIR-Sor­tier­fä­hig­keit von Kunst­stof­fen.

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NIR-Reflexionsgradprüfung für Kunststoffverpackungen

Die Anwen­dung misst, wie stark eine Kunst­stoff­pro­be Nahin­fra­rot­licht reflek­tiert. Ein nied­ri­ger NIR-Refle­xi­ons­grad kann dar­auf hin­deu­ten, dass das Mate­ri­al für opti­sche Sor­tier­sys­te­me nur schwer zuver­läs­sig zu erken­nen ist. 

  • Misst den NIR-Refle­xi­ons­grad von Kunst­stoff­ver­pa­ckun­gen und -komponenten
  • Unter­stützt die Prü­fung der Kunst­stoff-Sor­tier­fä­hig­keit und das früh­zei­ti­ge Screening
  • Hilft beim Ver­gleich von Pig­men­ten, Addi­ti­ven, Beschich­tun­gen, Eti­ket­ten und Materialvarianten
  • Unter­stützt F&E bei Ver­pa­ckun­gen sowie den Lieferantenvergleich
  • Spei­chert Ergeb­nis­se in der tri­na­miX-Anwen­dung und im Kundenportal

Typische Ergebnisse

Das Ergeb­nis hilft Anwen­dern bei der Inter­pre­ta­ti­on, ob eine Pro­be ein Erkenn­bar­keits­ri­si­ko bei der NIR-basier­ten opti­schen Sor­tie­rung dar­stel­len könnte.

Aus­ga­be Prak­ti­sche Bedeutung
NIR-Refle­xi­ons­wert Gibt an, wie stark die Pro­be Nahin­fra­rot­licht reflektiert.
Ergeb­nis der Kunststoffidentifizierung Zeigt die Poly­me­riden­ti­fi­zie­rung an, sofern von der Anwen­dung unterstützt.
Hin­weis zur Sortierfähigkeit Unter­stützt die früh­zei­ti­ge Ein­schät­zung des Erkennbarkeitsrisikos.
Gespei­cher­ter Messdatensatz Unter­stützt Doku­men­ta­ti­on, Ver­gleich und inter­nes Reporting.

Technischer Referenzwert: 10 % NIR-Reflexionsgrad-Schwellenwert

Als prak­ti­sche Richt­li­nie für das Scree­ning gilt, dass Kunst­stoff­pro­ben mit einem NIR-Refle­xi­ons­grad von weni­ger als etwa 10 % für opti­sche Sor­tier­sys­te­me schwer zuver­läs­sig zu erken­nen sein könnten.

Die­ser Schwel­len­wert ist nütz­lich für frü­he Ent­wick­lungs­ent­schei­dun­gen, soll­te jedoch nicht als allei­ni­ger Nach­weis für Recy­cling­fä­hig­keit, Kon­for­mi­tät, Zer­ti­fi­zie­rung oder erfolg­rei­che Sor­tie­rung in jeder Recy­cling­an­la­ge betrach­tet werden.

Messablauf

Der Mess­ab­lauf ist für eine schnel­le Prü­fung des NIR-Refle­xi­ons­grads an phy­si­schen Kunst­stoff­pro­ben kon­zi­piert. Das PAL One-Gerät wird direkt auf die Pro­be auf­ge­setzt und das Ergeb­nis über die tri­na­miX-Anwen­dungs­um­ge­bung angezeigt. 

  1. Set­zen Sie das PAL One-Spek­tro­me­ter direkt auf die Kunst­stoff­pro­be auf.
  2. Star­ten Sie die Reflec­ti­vi­ty Check-Anwendung.
  3. Mes­sen Sie den NIR-Refle­xi­ons­grad und die Poly­me­riden­ti­tät (sofern unterstützt).
  4. Prü­fen Sie das Ergeb­nis in der Anwendung.
  5. Nut­zen Sie das Ergeb­nis für Design­ver­glei­che, Lie­fe­ran­ten­be­wer­tun­gen oder die Aus­wahl von Pro­ben für exter­ne Tests.

Für Reflexionstests geeignete Kunststoffproben

Der Reflec­ti­vi­ty Check ist am nütz­lichs­ten für Ver­pa­ckungs­pro­ben und Kunst­stoff­kom­po­nen­ten, bei denen die NIR-Erkenn­bar­keit unge­wiss ist oder Design­ent­schei­dun­gen die Sor­tier­fä­hig­keit beein­flus­sen könnten.

  • Star­re Kunststoffverpackungen
  • Schwar­ze oder dunk­le Kunststoffproben
  • Ver­pa­ckun­gen mit Pig­men­ten, Addi­ti­ven oder Beschichtungen
  • Eti­ket­ten, Slee­ves oder Ober­flä­chen­be­hand­lun­gen, bei denen die Erkenn­bar­keit rele­vant ist
  • Lie­fe­ran­ten­mus­ter und Designalternativen
Ergebnisse der NIR-Reflexionsmessung für Kunststoffverpackungsproben

Kompatible Kunststoffklassen

Die Anwen­dung basiert auf der Refe­renz­um­ge­bung 10 Pla­s­tics Reflec­ti­vi­ty und ist für gän­gi­ge Kunst­stoff­ma­te­ria­li­en rele­vant, die in Ver­pa­ckungs- und Recy­cling­pro­zes­sen ver­wen­det werden.

  • PET
  • HDPE und LDPE
  • PP
  • PS
  • ABS
  • PC
  • PA
  • PVC
  • PLA

Wo diese Anwendung nützlich ist

Der wich­tigs­te Anwen­dungs­fall ist das Scree­ning in der Früh­pha­se vor einer exter­nen Vali­die­rung. Die Anwen­dung hilft Ver­pa­ckungs­teams, Risi­ken bei der NIR-Erkenn­bar­keit zu iden­ti­fi­zie­ren, bevor in Zer­ti­fi­zie­run­gen, Sor­tier­ver­su­che im Pilot­maß­stab oder grö­ße­re Pro­duk­ti­ons­ent­schei­dun­gen inves­tiert wird. 

F&E bei Verpackungen

Ver­glei­chen Sie Mate­ri­al­al­ter­na­ti­ven, Pig­men­te, Addi­ti­ve, Eti­ket­ten und Beschich­tun­gen wäh­rend der Verpackungsentwicklung.

Lieferanten- und Chargenvergleich

Prü­fen Sie, ob sich gelie­fer­te Pro­ben bei NIR-Refle­xi­ons­mes­sun­gen ähn­lich verhalten.

Screening vor der Validierung

Iden­ti­fi­zie­ren Sie Pro­ben mit gerin­gem Refle­xi­ons­grad vor exter­nen Prü­fun­gen der Recy­cling­fä­hig­keit oder Pilotsortierversuchen.

Dokumentation und interne QS

Spei­chern Sie Mess­da­ten­sät­ze für inter­ne Ver­glei­che, Pro­jekt­do­ku­men­ta­ti­on und die Kom­mu­ni­ka­ti­on mit Lieferanten.

Bezug zu PPWR, SB343 und Aussagen zur Recyclingfähigkeit

Der Reflec­ti­vi­ty Check kann die Ver­pa­ckungs­ent­wick­lung in Bezug auf Sor­tier­fä­hig­keit und Aus­sa­gen zur Recy­cling­fä­hig­keit unter­stüt­zen, ersetzt jedoch kei­ne regu­la­to­ri­sche Bewer­tung, exter­ne Zer­ti­fi­zie­rung oder Vali­die­rung der Recyclingfähigkeit.

Infor­ma­tio­nen zum umfas­sen­de­ren regu­la­to­ri­schen Kon­text fin­den Sie unter PPWR-Ver­pa­ckungs­kon­for­mi­tät und Anfor­de­run­gen an die Sor­tier­fä­hig­keit von Ver­pa­ckun­gen. Die voll­stän­di­ge Metho­dik fin­den Sie unter Arbeits­ab­lauf für Kunst­stoff-Refle­xi­ons- und Sor­tier­fä­hig­keits­prü­fun­gen.

Datenzugriff und Dokumentation

Mess­ergeb­nis­se kön­nen in der tri­na­miX-Kun­den­port­al­um­ge­bung gespei­chert wer­den. Dies unter­stützt den Ver­gleich his­to­ri­scher Mes­sun­gen, die inter­ne Doku­men­ta­ti­on und den Export rele­van­ter Ergebnisse. 

Die Daten­hand­ha­bung und der Cloud-Zugriff hän­gen von der kon­fi­gu­rier­ten tri­na­miX-Ein­rich­tung und der Lizenz­um­ge­bung ab.

Paket- und Zugangsoptionen

Der Reflec­ti­vi­ty Check kann kon­fi­gu­riert wer­den, je nach­dem, ob Sie bereits ein PAL One-Gerät ver­wen­den oder eine kom­plet­te Ein­rich­tung benötigen.

  • Kom­plet­te Ein­rich­tung: PAL One-Gerät mit Reflec­ti­vi­ty Check-Anwendung
  • Soft­ware-Add-on: Reflec­ti­vi­ty Check für geeig­ne­te bestehen­de PAL One-Nutzer
  • Eva­lu­ie­rungs­pa­ket: pro­jekt­ba­sier­ter Zugang für Pilot­tests oder Verpackungsentwicklungsprojekte
  • Mus­ter­test: prak­ti­scher ers­ter Schritt, wenn Sie unsi­cher sind, ob Ihre Ver­pa­ckung eine NIR-Refle­xi­ons­g­rad­prü­fung benötigt

Was diese Anwendung nicht ersetzen kann

Der Reflec­ti­vi­ty Check ist eine prak­ti­sche Scree­ning-Metho­de und soll­te mit kla­ren Erwar­tun­gen ein­ge­setzt werden.

Fra­ge Prak­ti­sche Antwort
Beweist es, dass die Ver­pa­ckung recy­cling­fä­hig ist? Nein. Es unter­stützt das früh­zei­ti­ge Scree­ning der NIR-Erkennbarkeit.
Ersetzt es exter­ne Prü­fun­gen der Recy­cling­fä­hig­keit oder Zertifizierungen? Nein. Exter­ne Prü­fun­gen und Zer­ti­fi­zie­run­gen kön­nen wei­ter­hin erfor­der­lich sein.
Simu­liert es jede Sortieranlage? Nein. Es bie­tet ein Scree­ning des NIR-Refle­xi­ons­grads, kei­ne anla­gen­spe­zi­fi­sche Sortiersimulation.
Kann es Design­ent­schei­dun­gen unterstützen? Ja. Dies ist sei­ne wich­tigs­te Funktion. 

Einen Verpackungsmustertest anfordern

Wenn Sie unsi­cher sind, ob Ihr Ver­pa­ckungs­ma­te­ri­al von NIR-Sor­tier­sys­te­men erkannt wer­den kann, ist ein Ver­pa­ckungs-Refle­xi­ons­test der prak­tischs­te ers­te Schritt. Dies kann hel­fen fest­zu­stel­len, ob der Reflec­ti­vi­ty Check für Ihren Ent­wick­lungs- oder Vali­die­rungs­ab­lauf rele­vant ist.

Fügen Sie Details zu Ihrer aktu­el­len Anfor­de­rung hinzu.

Mietverfügbarkeit anfragen

Für tem­po­rä­re Ver­pa­ckungs­ent­wick­lungs­pro­jek­te, Lie­fe­ran­ten­ver­glei­che oder Scree­nings vor der Vali­die­rung kann ein Miet- oder Eva­lu­ie­rungs­zu­gang basie­rend auf Pro­jekt­dau­er, Stand­ort und erwar­te­tem Pro­ben­vo­lu­men bespro­chen werden.

Miet­ver­füg­bar­keit anfragen

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FAQ: trinamiX Reflectivity Check

Was ist der trinamiX Reflectivity Check?

Es han­delt sich um eine PAL One-Anwen­dung zur Mes­sung des NIR-Refle­xi­ons­grads von Kunst­stoff­pro­ben und zur Unter­stüt­zung des früh­zei­ti­gen Scree­nings der Sor­tier­fä­hig­keit von Verpackungen.

Was ist die Anwendung 10 Plastics Reflectivity?

Es ist die tri­na­miX-Anwen­dungs­um­ge­bung, mit der gemes­se­ne Kunst­stoff­pro­ben mit Refle­xi­ons-Refe­renz­da­ten für gän­gi­ge Kunst­stoff­ma­te­ria­li­en ver­gli­chen werden.

Können damit schwarze Kunststoffverpackungen getestet werden?

Ja. Schwar­ze und dunk­le Kunst­stof­fe sind häu­fi­ge Anwen­dungs­fäl­le, da eini­ge Pig­men­te den NIR-Refle­xi­ons­grad und die opti­sche Erkenn­bar­keit stark verringern. 

Ersetzt es APR, RecyClass oder Pilotsortiertests?

Nein. Es ist eine Scree­ning-Metho­de, die frü­he Design­ent­schei­dun­gen vor exter­nen Prüf- oder Zer­ti­fi­zie­rungs­ab­läu­fen unterstützt.

Können bestehende PAL One-Nutzer die Anwendung hinzufügen?

Ja, sofern das Gerät und die Lizenz­kon­fi­gu­ra­ti­on geeig­net sind. Die Anwen­dung kann als Soft­ware-Add-on für bestehen­de PAL One-Nut­zer ange­fragt werden.