Kunststoffe vor Ort identifizieren
– schnell, zuverlässig und portabel

Der tri­na­miX PAL One ist ein hand­ge­hal­te­nes Nahin­fra­rot-Spek­tro­me­ter (NIR), das Kunst­stoff­ar­ten anhand ihres spek­tra­len Fin­ger­ab­drucks iden­ti­fi­ziert. Er wur­de für Recy­cler, QS-Teams und Nach­hal­tig­keits­exper­ten ent­wi­ckelt, die schnel­le Ent­schei­dun­gen vor Ort ohne Labor­aus­rüs­tung tref­fen müssen. 

Von ein­fa­chen Poly­o­le­fi­nen bis hin zu kom­ple­xen Mehr­schicht­fo­li­en und tech­ni­schen Poly­me­ren erhal­ten Sie in Sekun­den­schnel­le aus­sa­ge­kräf­ti­ge Erkenntnisse.

Inhalts­ver­zeich­nis

Warum die Kunststoffidentifikation von Bedeutung ist

  • Gewähr­leis­tung sau­be­rer Mate­ri­al­strö­me für das Recycling
  • Ver­mei­dung von Nicht­kon­for­mi­tä­ten bei Wareneingängen
  • Bewer­ten Sie die Recy­cling­fä­hig­keit von Ver­pa­ckun­gen wäh­rend der Produktentwicklung
  • Doku­men­ta­ti­on von Mate­ri­al­ty­pen für Audits oder Kunden

Tragbare Materialanalyse mit dem trinamiX PAL One

  • Bat­te­rie­be­trie­be­nes Handspektrometer
  • Appli­ka­ti­on ver­füg­bar für Android, iOS oder Windows
  • Siche­rer Cloud-Zugang für Doku­men­ta­ti­on und Export
  • Funk­tio­niert off­line mit optio­na­ler Cloud-Synchronisation
  • Welt­weit im Recy­cling, in der Qua­li­täts­si­che­rung und F&E eingesetzt

Hauptanwendungen für Kunststoffe

Anwen­dung Was sie löst Link
10 Pla­s­tics Iden­ti­fi­ziert die gän­gigs­ten Kunst­stoff­ar­ten für Sor­tie­rung oder Qualitätssicherung Zu Kunst­stof­fe
Pla­s­tics Max Erwei­ter­te Iden­ti­fi­ka­ti­on einschl. ABS, PBT, PET-G, PSU, etc.  Zu Kunst­stof­fen
Refle­xi­ons­grad Bewer­tung der Sor­tier­bar­keit basie­rend auf NIR-Refle­xi­ons­grad (APR-Richt­li­nie) Zu Refle­xi­ons­grad
Mul­ti­ma­te­ri­al-Foli­en Detek­tiert Mehr­schicht­struk­tu­ren und PA-Gehalt in % Zu Foli­en
PE/PP-Quan­ti­fi­zie­rung Über­prüft Mate­ri­al­ver­hält­nis­se in Blends und Compounds Zu PE/PP
Kor­re­la­ti­ons-App Veri­fi­ziert, ob ein Mate­ri­al mit Ihrer Refe­renz über­ein­stimmt (QA-Anwen­dung) Zu Kor­re­la­ti­on

Sie sind sich nicht sicher, wel­che Anwen­dung für Sie am bes­ten geeig­net ist?

Konzipiert für Bediener und Ingenieure

  • Ein­fa­che Ein­knopf­be­die­nung mit sofor­ti­gen Ergebnissen
  • Detail­lier­ter Daten­zu­griff über siche­res Cloud-Portal
  • Lizen­zie­ren Sie nur, was Sie benö­ti­gen – jeder­zeit aufrüstbar
  • Kann in einen manu­el­len Sor­tier­tisch inte­griert werden

Wir fin­den die rich­ti­ge Kon­fi­gu­ra­ti­on für Sie → Kon­takt aufnehmen

So funktioniert es

  1. Plat­zie­ren Sie den Scan­ner auf der Probe
  2. Drü­cken Sie den Knopf – NIR-Licht wird emit­tiert und reflektiert
  3. Die Appli­ka­ti­on zeigt das Ergeb­nis inner­halb von ~2 Sekunden
  4. Optio­nal: Das Ergeb­nis wird in das Cloud-Por­tal hochgeladen

Wer nutzt dies?

  • Recy­cling­an­la­gen mit Kunst­stoff­sor­tie­rung (MRF)
  • Qua­li­täts­si­che­rungs- und Labor­lei­ter in der Kunststoffherstellung
  • Nach­hal­tig­keits- und Verpackungsingenieure

Verwandte Lösungen

Grenzen der NIR-Spektroskopie für die Feuchtigkeitsmessung in Kunststoffen

Feuch­tig­keit kann die Poly­mer­ver­ar­bei­tung stark beein­flus­sen, ins­be­son­de­re bei feuch­tig­keits­emp­find­li­chen Mate­ria­li­en wie Poly­ami­den, Poly­es­tern, PC oder PMMA. Sie kann die Dimen­si­ons­sta­bi­li­tät, das Extru­si­ons­ver­hal­ten, die hydro­ly­ti­sche Degra­da­ti­on und die fina­len Mate­ri­al­ei­gen­schaf­ten beeinflussen. 

Nahin­fra­rot-Spek­tro­sko­pie kann Was­ser detek­tie­ren, da O–H-Bindungen cha­rak­te­ris­ti­sche Absorp­ti­ons­merk­ma­le im NIR-Bereich erzeu­gen. Aller­dings ist die Detek­ti­on eines spek­tra­len Unter­schieds nicht gleich­be­deu­tend mit einer zuver­läs­si­gen quan­ti­ta­ti­ven Feuchtigkeitsmessung. 

In Kunst­stof­fen sind Feuch­tig­keits­wer­te häu­fig sehr gering und die erfor­der­li­che Prä­zi­si­on kann unter einem Pro­zent lie­gen. Auf die­sem Niveau ist das was­ser­be­zo­ge­ne Signal in der Regel schwach im Ver­gleich zur spek­tra­len Ant­wort der Poly­mer­ma­trix, Addi­ti­ve, Füll­stof­fe, Pig­men­te, Ober­flä­chen­be­schaf­fen­heit und Probengeometrie. 

Aus die­sem Grund sind trag­ba­re NIR-Sys­te­me, die im Recy­cling, bei der Waren­ein­gangs­prü­fung und in der Kunst­stoff-Qua­li­täts­si­che­rung ein­ge­setzt wer­den, pri­mär für die Poly­me­riden­ti­fi­ka­ti­on, Mate­ri­al­ve­ri­fi­zie­rung und Sor­tier­ent­schei­dun­gen geeig­net. Eine prä­zi­se Feuch­tig­keits­mes­sung in Kunst­stof­fen erfor­dert in der Regel kon­trol­lier­te Pro­be­nah­me, Refe­renz­da­ten und anwen­dungs­spe­zi­fi­sche che­mo­me­tri­sche Kalibrierung. 

Für eine umfas­sen­de­re Erklä­rung, wann NIR-Feuch­tig­keits­mes­sung gut funk­tio­niert und wo ihre Gren­zen lie­gen, sie­he unse­ren Leit­fa­den zur NIR-Feuch­tig­keits­mes­sung.

FAQ

Kann ich schwarze Kunststoffe identifizieren?

Nein. Die meis­ten Ruß­ma­te­ria­li­en kön­nen auf­grund sehr gerin­ger Reflek­ti­vi­tät nicht zuver­läs­sig mit­tels NIR-Spek­tro­sko­pie iden­ti­fi­ziert werden.

Kann ich das Gerät ohne Internet verwenden?

Ja. Sie kön­nen Mate­ria­li­en scan­nen und Ergeb­nis­se off­line erhal­ten. Inter­net wird nur für Cloud-Bericht­erstat­tung und Daten­syn­chro­ni­sa­ti­on benötigt. 

Ist das Gerät upgradefähig?

Ja. Alle Soft­ware­an­wen­dun­gen sind indi­vi­du­ell lizen­ziert und kön­nen spä­ter ohne Ände­rung der Hard­ware hin­zu­ge­fügt werden. 

Unterstützt der Scanner auch andere Materialien wie Textilien?

Ja. Das­sel­be tri­na­miX PAL One Gerät kann für Tex­ti­li­en ver­wen­det wer­den, ein­schließ­lich Misch­ge­we­be, Wol­le und PA 6/6.6. Erfah­ren Sie hier mehr über Lösun­gen zur Tex­til­ana­ly­se.

Kann NIR-Spektroskopie Feuchtigkeit in Kunststoffen messen?

NIR-Spek­tro­sko­pie kann prin­zi­pi­ell Was­ser­ab­sorp­ti­on in Poly­me­ren detek­tie­ren, jedoch ist eine zuver­läs­si­ge Feuch­tig­keits­mes­sung in Kunst­stoff­ma­te­ria­li­en anspruchs­voll. Feuch­tig­keits­kon­zen­tra­tio­nen sind typi­scher­wei­se sehr gering und Poly­mer­ab­sorp­ti­ons­ban­den domi­nie­ren häu­fig das Spek­trum. Daher sind hand­ge­führ­te NIR-Sys­te­me, die im Recy­cling und in der Qua­li­täts­kon­trol­le ein­ge­setzt wer­den, pri­mär für die Poly­me­riden­ti­fi­ka­ti­on opti­miert und nicht für die prä­zi­se Feuchtigkeitsquantifizierung.