trinamiX – Mobile Kunststoffsortierung und Materialanalyse mit trinamiX PAL One

Robuste, tragbare, schnelle und präzise Kunststoffidentifikation

Logo von trinamiX GmbH

Der tri­na­miX PAL One ist ein robus­tes, trag­ba­res NIR-Mate­ri­al­ana­ly­se­ge­rät für die schnel­le und prä­zi­se Kunst­stof­fi­den­ti­fi­ka­ti­on. Ob Sie Kunst­stoff­ab­fall sor­tie­ren, ein­ge­hen­de Mate­ria­li­en über­prü­fen oder Design-for-Recy­cling-Prü­fun­gen durch­füh­ren – die­se Hand­lö­sung lie­fert zuver­läs­si­ge Ergeb­nis­se in Sekundenschnelle. 

Das­sel­be Gerät kann auch für die Tex­til­ana­ly­se ver­wen­det wer­den – ent­de­cken Sie Lösun­gen für die Tex­til­sor­tie­rung, PA 6/6.6, Wol­le und mehr.

Funktionen

Für dedi­zier­te Work­flows zur Mate­ri­al­ve­ri­fi­zie­rung fin­den Sie Details unter Mate­ri­al­ve­ri­fi­zie­rung mit trag­ba­rem NIR.

Funktionsweise des Spektrometers

  1. Plat­zie­ren Sie den Scan­ner direkt auf der Probe
  2. Drü­cken Sie die Tas­te – NIR-Licht wird reflektiert
  3. Die App zeigt Ergeb­nis­se inner­halb von 1,5–3 Sekun­den an
  4. Daten wer­den in der siche­ren BASF-gehos­te­ten Cloud gespei­chert
    für Ana­ly­sen, Berich­te und Audits
trinamiX Pal One Scanner analysiert blaue Kunststoffprobe innerhalb von 2 Sekunden

Tiefe Einblicke über das leistungsstarke trinamiX Kundenportal

Jedes Sca­n­er­geb­nis wird sicher gespei­chert und über das tri­na­miX Kun­den­por­tal zugäng­lich gemacht. Von hier aus kön­nen Benut­zer Daten expor­tie­ren, spek­tra­le Ver­läu­fe ein­se­hen und QS-Kenn­zah­len über Stand­or­te und Teams hin­weg ver­fol­gen. Das Por­tal wird in der Micro­soft Azu­re Cloud (BASF SE-Infra­struk­tur) gehos­tet, was einen zuver­läs­si­gen Zugriff und voll­stän­di­gen Daten­schutz gewähr­leis­tet. Ide­al für Audits, Char­gen­rück­ver­fol­gung und kon­ti­nu­ier­li­che Prozessverbesserung. 

Erfah­ren Sie mehr über das Kundenportal

Verfügbare Anwendungen (modulare Apps)

Jedes Soft­ware­mo­dul wird ein­zeln lizen­ziert und kann kom­bi­niert oder spä­ter hin­zu­ge­fügt wer­den. Aktu­el­le Modu­le umfassen:

App-Name Anwen­dungs­fall Mate­ria­li­en / Funktion
10 Pla­s­tics Grund­le­gen­de Identifikation HDPE, LDPE, PP, PS, PVC, PLA, ABS usw.
Pla­s­tics Max Erwei­ter­te Materialbibliothek Über 30 Mate­ria­li­en inkl. PET-G, POM, PSU, PEI, PC-ABS usw. 
Reflec­ti­vi­ty APR-Kon­for­mi­täts­prü­fung Zeigt an, ob die Pro­be NIR-sor­tier­bar ist oder nicht
Mul­ti-Mate­ri­al Films Erkennt Mehr­schicht­ma­te­ria­li­en Unter­schei­det PE/PA und ande­re Mehrschichttypen
PE/PP Quan­ti­fi­ca­ti­on QS & Compoundierung Misst das %-Ver­hält­nis von PE und PP
Com­post­a­ble Plastics Bio­kunst­stoff-Prü­fung PLA, Stärk­emi­schun­gen, PBAT, Cel­lu­lo­se­ace­tat usw.
Cor­re­la­ti­on App Waren­ein­gangs­kon­trol­le Ver­gleicht Pro­be mit Refe­renz mit­tels R/R²

Sie kön­nen den Fly­er mit allen Anwen­dun­gen hier herunterladen:

10 Plastics vs. Plastics Max

10 Pla­s­tics

  • Iden­ti­fi­zie­rung der häu­figs­ten Kunst­stoff­ar­ten in Post-Consumer-Abfällen

PE (HDPE/LDPE), PET, PP, PS, PVC, PA, ABS, PC PLA

Pla­s­tics Max

  • Iden­ti­fi­zie­rung eines brei­ten Spek­trums von über 30 Arten von Kunststoffen

PE (HDPE/LDPE), ABS, ABS-PA, ASA, PAI, PB, PBT, PC, PC-ABS, PESU, PET (PET-A/PET-G), PEEK, PEI, PI, PLA, PMMA, PSU, POM, PP, PPSU, PPS, PS, PU, PVC, PVDF, SAN, SBS/SEBS, PA (PA6/PA66)

PE–PP-Blend-Analyse

Die Anwen­dung zur PE–PP-Mischanalyse schätzt die Zusam­men­set­zung von Poly­ethy­len (PE) und Poly­pro­py­len (PP) in gemisch­ten Kunst­stoff­ma­te­ria­li­en. Die Anwen­dung ist für Scree­ning- und Ver­gleichs­auf­ga­ben gedacht, bei denen PE und PP gemein­sam vor­kom­men und eine schnel­le Indi­ka­ti­on des Mischungs­ver­hält­nis­ses nütz­lich ist. 

Typi­sche Anwen­dun­gen sind Pro­duk­ti­ons­ab­fäl­le, indus­tri­el­les Mahl­gut, Com­pound-Ent­wick­lung, Waren­ein­gangs­kon­trol­len und der Ver­gleich von Materialchargen.

Typi­sche Anwendungsfälle

  • Veri­fi­zie­rung von PE/PP-Com­pounds
  • Ver­gleich von ein­ge­hen­den Materialchargen
  • Bewer­tung von Produktionsabfällen
  • Cha­rak­te­ri­sie­rung von Mahlgut
  • Qua­li­täts­prü­fun­gen wäh­rend der Com­poun­die­rung oder Materialentwicklung

Mess­ab­lauf

Die Anwen­dung ist für fes­te Pro­ben wie Guss­tei­le, Form­tei­le und Kunst­stoff­plat­ten kon­zi­piert. Für bes­te Ergeb­nis­se plat­zie­ren Sie das Spek­tro­me­ter direkt auf der Pro­be und füh­ren Sie Mes­sun­gen an meh­re­ren Posi­tio­nen durch. 

  • Mes­sen Sie an min­des­tens fünf Stel­len der Probe.
  • Nut­zen Sie den direk­ten Kon­takt zwi­schen Gerät und Material.
  • Ver­wen­den Sie bei trans­pa­ren­ten Pro­ben das wei­ße Refe­renzt­ar­get hin­ter dem Material.

Ergeb­nis­be­reich

Die Anwen­dung schätzt den PE- und PP-Gehalt inner­halb eines Zusam­men­set­zungs­be­reichs von ca. 3 % bis 97 %.

Wich­ti­ge Einschränkungen

Die­se Anwen­dung unter­stützt Scree­ning- und Ver­gleichs-Work­flows. Sie ist nicht dazu gedacht, labor­ba­sier­te Zusam­men­set­zungs­ana­ly­sen zu erset­zen. Die Ergeb­nis­se hän­gen von der Pro­ben­ho­mo­ge­ni­tät, dem Ober­flä­chen­zu­stand und dem Mess­ver­fah­ren ab. 

Typische Anwendungsfälle

  • Manu­el­le Kunst­stoff­ab­fall­sor­tie­rung in Recyclinganlagen
  • QS in der Kunst­stoff­tei­le­fer­ti­gung oder Compoundierung
  • Über­prü­fung des Mate­ri­al­de­signs auf Recy­cling­fä­hig­keit (z. B. APR-Prü­fung des Reflexionsgrads)
  • Waren­ein­gangs­prü­fung vor Ort
  • Trag­ba­re Iden­ti­fi­ka­ti­on in F&E, Com­pli­ance- oder Nachhaltigkeitsaudits

Warum trinamiX PAL One wählen

  • Kein Labor erfor­der­lich: voll­stän­di­ge Ana­ly­se im Feld
  • Akku: bis zu 6.000 Mes­sun­gen pro Ladung
  • Kom­pakt und leicht: 560 g
  • Kom­pa­ti­bel mit Android, iOS, Windows
  • Optio­nal: halb­au­to­ma­ti­sier­te Tisch­in­te­gra­ti­on für höhe­ren Durchsatz
  • Jeder­zeit voll­stän­dig aufrüstbar
  • Kom­pa­ti­bel mit Apps für die Kunst­stoff- und Textilsortierung
trinamiX PAL One mobiles NIR-Spektrometer bei der Messung

Messbeschränkungen

Fol­gen­de Mate­ria­li­en kön­nen nicht oder nur mit erheb­li­chen Ein­schrän­kun­gen gemes­sen werden:

  • Koh­len­stoff­schwar­ze Mate­ria­li­en kön­nen in der Regel nicht iden­ti­fi­ziert werden

  • Trans­pa­ren­te Foli­en soll­ten min­des­tens 250 µm dick sein (Fal­ten hilft bei dün­ne­ren Folien)

  • „Unzu­rei­chen­der Kontrast“-Fehler kön­nen bei sehr dün­nen oder ungleich­mä­ßi­gen Pro­ben auftreten

  • „Absorp­ti­ons­gren­ze über­schrit­ten“ kann bei dunk­len, stark absor­bie­ren­den Mate­ria­li­en auftreten

Kaufoptionen

Sie kön­nen aus­ge­wähl­te Bund­les (PAL One + 10 Pla­s­tics oder Pla­s­tics Max, 1/3/5-Jah­res-Lizenz) direkt in unse­rem Online-Shop erwerben.

Benö­ti­gen Sie zusätz­li­che Apps, meh­re­re Gerä­te oder ein indi­vi­du­el­les Set­up? Kon­tak­tie­ren Sie uns direkt für ein maß­ge­schnei­der­tes Angebot.

Downloads

Fly­er Kunststoffe

NIR-Scanner von trinamiX für Textil- und Kunststoffrecycling

Ent­de­cken Sie unse­re NIR-Spek­tro­me­ter für Tex­til- und Kunst­stoff­re­cy­cling in unse­rem Online-Shop.

Praktische FAQs von echten Anwendern

Wie viel der Linse muss abgedeckt sein, um ein gültiges Ergebnis zu erhalten?

Um eine zuver­läs­si­ge Mes­sung zu erzie­len, soll­te die gesam­te Lin­sen­öff­nung idea­ler­wei­se voll­stän­dig und gleich­mä­ßig von der Kunst­stof­fober­flä­che bedeckt sein. Wenn das Objekt klein oder gekrümmt ist, ver­wen­den Sie die flachs­te Stel­le oder plat­zie­ren Sie die Pro­be auf einem reflek­tie­ren­den Hin­ter­grund wie der mit­ge­lie­fer­ten wei­ßen PTFE-Kachel. Teil­wei­se Abde­ckung kann zu inkon­sis­ten­ten Spek­tren führen. 

Was ist der beste Hintergrund für das Scannen von Kunststofffolien oder harten Kunststoffen?

>Opa­ke har­te Kunst­stof­fe benö­ti­gen kei­nen spe­zi­fi­schen Hin­ter­grund, aber bei trans­pa­ren­ten oder dün­nen Mate­ria­li­en soll­ten Sie die wei­ße Refe­renz­ka­chel ver­wen­den oder die Pro­be fal­ten, um die Signal­stär­ke zu erhö­hen. Ver­mei­den Sie Mes­sun­gen in der Luft, um Licht­in­ter­fe­ren­zen zu verhindern. 

Wie kann ich feststellen, ob ein Kunststoffobjekt ein Laminat oder ein Monomaterial ist?

Ver­wen­den Sie die Mul­ti-Mate­ri­al Films-App. Wenn das Ergeb­nis einen PA-%-Wert oder meh­re­re Kom­po­nen­ten anzeigt, han­delt es sich wahr­schein­lich um ein Lami­nat. Wenn es durch­ge­hend ein Poly­mer anzeigt, ist es wahr­schein­lich ein Mono­ma­te­ri­al. Wie­der­hol­te Scans kön­nen hel­fen, das Ergeb­nis zu bestätigen. 

Welcher Scanner-Modus ist am besten für Laminat-Kunststoffe geeignet?

Die Mul­ti-Mate­ri­al Films-App ist am bes­ten für Lami­nat-Kunst­stof­fe geeig­net. Die Ergeb­nis­se kön­nen jedoch je nach Ober­flä­che und Struk­tur der Pro­be vari­ie­ren. Stel­len Sie stets voll­stän­di­gen Lin­sen­kon­takt sicher und ver­wen­den Sie einen reflek­tie­ren­den Hin­ter­grund für kon­sis­ten­te Ergebnisse. 

Wo finde ich Antworten auf weitere technische Fragen?

Besu­chen Sie unser erwei­ter­tes FAQ-Hub hier: Sup­port